Slingshot I-Fly - das aufblasbare Wingboard im Test

Manuel Vogel

 · 13.01.2023

Slingshot I-Fly - das aufblasbare Wingboard im TestFoto: Marius Gugg

Das inflatable Slingshot I-Fly gibt’s in vier Größen. Wir haben die Neuheit des US-Herstellers in der 120-Liter-Variante getestet.

Das I-Fly von Hersteller Slingshot ist das erste aufblasbare Wingfoilboard der US-Marke. Insgesamt ist es in vier Größen mit Volumina zwischen 90 und 140 Litern erhältlich.

An Land:

Das von uns getestete I-Fly 120 liegt bezüglich seines Gewichts von 6,95 Kilo im guten Bereich. Zum Lieferumfang gehören eine Pumpe sowie eine passende Tasche. Auffällig ist die breite Nase und eine vergleichsweise lange Foilbox. Diese ermöglicht einen großen Spielraum bei der Montage des Foils. Egal welchen Foiltyp und welche Marke man verwendet, man findet hier immer eine passende Position.

Wir haben die 120-Liter-Variante getestet
Foto: Marius Gugg

Das große Deckpad bietet einen guten Halt, sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite findet man einen Griff zum Tragen des Boards. Ebenfalls vorhanden sind sind Inserts für die Montage der Fußschlaufen, die Straps selbst gehören allerdings nicht zum Lieferumfang. Das Packmaß der Tasche beträgt 95x83 Zentimeter.

Auch dieses Board stellen wir euch auf unserem YouTube-Kanal ausführlich vor. Klickt mal rein.


Auf dem Wasser:


Das Slingshot I-Fly 120 liegt um die Längsachse angenehm stabil im Wasser. Während des Anpumpens und Beschleunigens erweist sich das Board allerdings als nicht so richtungsstabil wie andere Boardmodelle. Grund dafür könnte die recht dick auftragende Carbonplatte im Unterwasserschiff sein. Dadurch ist mehr Feingefühl und Technik nötig, um das Board sauber auf Kurs zu halten. In der Luft wirkt das Board dann leicht, schön kompakt, überaus steif und bietet mit seinem flachen, breiten Deck genügend Platz. Ungewollte Touchdowns verzeiht das Board passabel, wenngleich hier feste Boards mit optimierter Kantenform deutlich fehlerverzeihender sind. Diesen kleinen Nachteil hat das Board aber mit allen anderen Inflatable Wingboards gemeinsam. Das Deckpad bietet einen guten Kontakt zum Brett. Weil die Schlaufeninserts nur wenig erhaben und damit kaum spürbar sind, kann man auch strapless entspannt Herumtrampeln wie man will. Montiert man Straps, sind mit dem Board aufgrund seines passablen Gewichts sogar erste Jumps locker drin.

Slingshot I-Fly 120 - das Fazit:


Das Slingshot iFly 120 überzeugt als steifes, leichtes Wingboard mit guten Features und einer gelungenen Ausstattung. Damit eignet es sich für alle Wingsurfer*innen, die auf ein kleines Packmaß nicht verzichten können oder wollen. Das Manko beim Anfahren könne geübte Winger ausgleichen, Neueinsteiger werden stärker gefordert.

Sehr steif; gute Features; lange Box

Richtungsstabilität beim Anfahren

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