Test: Das sind die besten Wings für Freestyle & Welle

ProdukteTest: Das sind die besten Wings für Freestyle & Welle

Manuel Vogel

 5/5/2022, Lesezeit: 2 Minuten

Wings für Freestyle & Welle sollen vor allem leicht und neutral sein. Wir haben aus den von uns getesteten Wings die besten für euch herausgefiltert.

Immer mehr Wingsurfer*innen möchten mit ihren Wings in die Welle oder erste Freestyle-Tricks in Angriff nehmen. Damit ein Wing für diese Zwecke ideal funktioniert, sind einige Dinge entscheidend:

Geringes Gewicht:

Je leichter ein Wing in der Hand liegt, desto spielerischer und kraftloser lässt er sich in Manövern dirigieren. Wir haben im letzten Jahr knapp 30 Wings von vielen verschiedenen Marken getestet – in der Testgröße 5,0qm variieren die Gewichte an der Waage zwischen 2,1 und 3,4 Kilo. Der schwerste Wing ist also knapp 60 Prozent schwerer als der leichteste. Ist ein Wing im Bereich der Hinterkante (”trailing edge”) besonders leicht, schwebt er zudem beim Abreiten von Wellen nach Lee besser in der Luft, ohne Richtung Wasseroberfläche abzusinken.

Outline:

Wings mit kompakten Maßen rotieren unterm Strich meist etwas flotter durch Rotationen. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Spannweite aber weniger wichtig als zunächst vermutet. Entscheidender ist in diesem Zusammenhang die Form der Flügelspitzen. Knickt die Fronttube stark ab und werden die Flügelspitzen weit nach hinten gezogen, schleifen die Wingtips bei Rotationen und auch beim Anpumpen gerne mal im Wasser.

Weit nach hinten gezogene Wingtips können trotz geringer Spannweite dafür sorgen, dass der Wing bei Rotationen und beim Anpumpen Wasserkontakt bekommtFoto: Marius Gugg
Weit nach hinten gezogene Wingtips können trotz geringer Spannweite dafür sorgen, dass der Wing bei Rotationen und beim Anpumpen Wasserkontakt bekommt

Profil:

Zum Freestylen sind Wings im Vorteil, die ein eher flaches Profil aufweisen und deren Fronttube nicht extrem dick designt wurde, da dies in Summe für höhere Endgeschwindigkeit und weniger Fahrwiderstand bei Manövern gegen den Wind bedeutet. Nachteil: Flachere Profile erfordern in der Anfahrphase mehr Pumpeinsatz und auch auf der Geraden werden sie nicht so stabil angeströmt wie dickere Flügel – aus diesem Grund fahren Einsteiger mit Freeride- bzw. Allroundwings meist besser.

Die Top-Wings für Freestyle & Welle

Beinahe täglich kommen neue Wings auf den Markt und natürlich kann niemand alle testen. Die folgende Auswahl hat daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sicher gibt es auf dem Markt noch weitere Modelle, die es verdient hätten, an dieser Stelle genannt zu werden. Wir testen auch weiterhin ausführlich und objektiv die wichtigsten Neuheiten und werden die folgende Liste daher regelmäßig ergänzen. Sicher ist aber, dass ihr – sofern ihr euch für Welle und Freestyle interessiert – mit den folgenden Wings nichts falsch macht. Zudem stellt die folgende Übersicht kein Ranking dar, es handelt sich um eine alphabetische Sortierung.

Den Duotone Unit gibt’s in zwei VariantenFoto: Marius Gugg
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Der F-One Strike V2 gehört zu den leichtesten Wings auf dem MarktFoto: Elmar Vogel
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Der Ocean Rodeo Glide A-Series besteht aus steifem und leichtem Aluula-MaterialFoto: Marius Gugg
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Test des RRD Evo WingsFoto: Marius Gugg
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Den Slingshot Slingwing gibt’s mittlerweile bereits in der dritten VersionFoto: Marius Gugg
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