Wingboard im Test: Fanatic Sky Wing TEFoto: Marius Gugg

ProdukteWingboard im Test: Fanatic Sky Wing TE

Manuel Vogel 

4.10.2021, Lesezeit: 3 Minuten

In neun Größen kommt das neue Wingboard von Fanatic auf den Markt – mit markanten Veränderungen im Vergleich zum Vorgängermodell. Wir haben den neuen Sky Wing TE bereits getestet.

An Land:

In Größen von 4’6’’ (35 Liter) bis hin zu 6’3’’ (140 Liter) kommt das neue Fanatic Sky Wing auf den Markt. Die Range ist, nach Aussage des Herstellers, dreigeteilt – die beiden kleinsten Größen mit 4’6’’ und 4’7’’ sollen für radikales Wingfoilen und zum Prone-Surfen konzipiert sein, während der große Sky Wing mit 140 Litern konsequent auf die Belange von Einsteigern optimiert worden sein soll. Die mittleren Größen zwischen 4’8’’ und 5’8’’ sind dann als Allrounder konzipiert. Die Größen 4’8’’/5’0’’/5’2’’/5’4’’ und 5’6’’ sind mit identischem Shape auch in einer leichteren Team Edition (TE) erhältlich, wir konnten die Team Edition in der Größe 5’2’’ (85 Liter) testen.

In der Team Edition fällt das Wingboard sehr leicht ausFoto: Marius Gugg
In der Team Edition fällt das Wingboard sehr leicht aus
In der Team Edition fällt das Wingboard sehr leicht ausFoto: Marius Gugg
In der Team Edition fällt das Wingboard sehr leicht aus

Der Bugbereich wurde im Vergleich zum Vorgängermodell beim neuen Sky Wing etwas schmaler konzipiert. Auffallend griffig fällt das große Deckpad aus, auch die Schlaufen empfanden wir als sehr bequem, hinten wird doppelt verschraubt. Der Tragegriff auf der Unterseite lässt sich gut greifen. Mit gemessenen 5,60 Kilo fällt die Team Edition extrem leicht aus, möglich macht es eine Vollcarbonbauweise.

Wie immer stellen wir euch auch dieses Wingboard in einem Videoclip auf unserem YouTube-Kanal vor. Klickt mal rein!

Auf dem Wasser:

Das Sky Wing TE Wingboard liegt um die Längsachse recht stabil im Wasser, nur der recht schmale Bug will beim Starten sensibel belastet werden. Böen setzt das Board – unabhängig davon, ob man passiv an Deck steht, oder das Wingboard aktiv anpumpt – unverzögert in Geschwindigkeit um, der schmale Bug schiebt kaum Wasser vor sich her, wodurch das Sky Wing TE sehr schnell die nötige Abhebegeschwindigkeit erreicht. In der Luft hängt das Brett federleicht und herrlich agil am Fuß, wer mal unfreiwillig absetzt oder mit dem Rail eine Kabbelwelle trifft, wird sanft wieder nach oben geleitet.

Das Deckpad des Fanatic Sky Wing TE ist besonders griffigFoto: Marius Gugg
Das Deckpad des Fanatic Sky Wing TE ist besonders griffig
Das Deckpad des Fanatic Sky Wing TE ist besonders griffigFoto: Marius Gugg
Das Deckpad des Fanatic Sky Wing TE ist besonders griffig

Neben dem makellosen Angleit- und Beschleunigungsverhalten ist es vor allem das Fluggefühl, welches das Fanatic Wingboard auszeichnet: In Manövern steht man auf dem breiten Deck sehr sicher, das Pad bietet perfekten Grip. Bei allen Sprüngen kommt das leichte Gewicht des Boards voll zum Tragen, vor allem durch 360s und andere Rotationen wirbelt das Sky Wing TE wie im Zeitraffer.

Kompakt und leicht – das Sky Wing ist die ideale Kombi zum SpringenFoto: Manuel Vogel
Kompakt und leicht – das Sky Wing ist die ideale Kombi zum Springen
Kompakt und leicht – das Sky Wing ist die ideale Kombi zum SpringenFoto: Manuel Vogel
Kompakt und leicht – das Sky Wing ist die ideale Kombi zum Springen

Fazit:

Das neue Wingboard von Fanatic lässt nichts anbrennen und punktet mit top Angleitverhalten sowie einem sehr kompakten und federleichten Fluggefühl. Die potentielle Zielgruppe reicht von Freeridern über ambitionierte Freestyler bis hin zu Wave-Fans. Wem 1899 Euro für ein Wingboard zu happig sind, bekommt das Sky Wing 5’2’’ mit identischem Shape in einer rund 500-700 Gramm schwereren Epoxy-Bauweise für 1399 Euro.

Gewicht, Beschleunigung, Fluggefühl