Test: SIC Raptor 5,0

ProdukteTest: SIC Raptor 5,0

Manuel Vogel 

14.4.2021, Lesezeit: 3 Minuten

Die Wings von SIC Maui werden in Kooperation mit Kitehersteller Core entwickelt. Das Modell Raptor ist als Allrounder konzipiert und soll Einsteigern und Cracks gleichermaßen Spaß machen. Wir haben den Wing getestet.

Für Manöver wäre ein Fenster hilfreich.
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Foto: Marius Gugg
Der SIC Raptor hat große Y-Handles.
Der SIC Raptor hat große Y-Handles.
Foto: Manuel Vogel
Die Griffe des SIC Raptor sind weich gepolstert und recht breit.
Die Griffe des SIC Raptor sind weich gepolstert und recht breit.
Foto: Manuel Vogel
Airtime mit dem SIC Raptor.
Airtime mit dem SIC Raptor.
Foto: Marius Gugg
Für Manöver wäre ein Fenster hilfreich.
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Foto: Marius Gugg
Der SIC Raptor hat große Y-Handles.
Der SIC Raptor hat große Y-Handles.
Foto: Manuel Vogel
Der SIC Raptor hat große Y-Handles.
Die Griffe des SIC Raptor sind weich gepolstert und recht breit.
Airtime mit dem SIC Raptor.
Für Manöver wäre ein Fenster hilfreich.

An Land:

Mit knapp über 2,6 Kilo fällt die Testgröße 5,0 weder besonders schwer noch übermäßig leicht aus. Die verwendeten Materialien im Bereich der Front Tube wirken sehr hochwertig und robust – laut Hersteller liegt dies am besonders dehnungsarmen Exotex-Dacron. Der Wing ist in den Größen 3,0/4,0/5,0/6,0 & 7,0qm erhältlich, die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 749 und 949 Euro. Unabhängig von der Größe wird der Raptor mit Pumpe, Handleash und Tasche ausgeliefert, auf ein Fenster wurde zum Leidwesen der Einsteiger verzichtet. Beim SIC-Wing sind Front Tube und Strut voneinander getrennt. Grund dafür ist, dass die Strut (8 psi) etwas stärker aufgepumpt werden soll als die Front Tube (7-8psi). Dies bedeutet, dass in zwei Schritten aufgepumpt werden muss, umgekehrt entlüftet man den Raptor beim Abbau aber auch schneller wieder als mit einem Zwischenventil der Fall.

Hier gibt’s noch eine kleine Produktvorstellung des SIC Raptor:

Auf dem Wasser:

Das hochwertige Material spürt man auf dem Wasser im positiven Sinne. Beim Anpumpen wirkt der SIC Raptor auch dann noch steif und direkt, wenn schwere Brocken an den Handles zerren – nichts verwindet oder verzieht sich. Bei Leichtwind wirkt der Wing beim Anpumpen fast etwas steif, wir empfehlen Leichtgewichten (<75 Kilo), die Front Tube dann mit nur rund 7psi Druck weniger straff aufzupumpen. Im unteren und mittleren Windbereich liegt der Wing sehr ausgewogen in der Hand, die Positionen der Handles passen gut und man greift auf den gut gepolsterten Griffen vergleichsweise bequem. Verglichen mit den Wings anderer Marken fallen die Handles beim SIC Raptor spürbar breiter aus, was vor allem mit großen Händen oder beim Wingen mit Handschuhen ein Vorteil sein kann – die Gefahr von Fehlgriffen ist hier einfach geringer, vor allem, wenn man bei seinen Manövern noch nicht traumwandlerisch sicher ist. Im oberen Windbereich wirkt der Wing dann spürbar kraftvoller als die Fliegengewichte auf dem Markt – wer ordentlich zupacken kann, ist dann klar im Vorteil. Dafür liegt der Wing auch bei Highwind noch ausbalanciert in der Hand, dann darf man die Front Tube aber auch gerne bis ans erlaubte Maximum (8psi) aufpumpen. Beim Manöverhandling profitiert der Raptor von seiner ausgewogenen Zugverteilung, wirkt nur bei Rotationen aufgrund seiner, im Vergleich zu den Modellen anderer Marken, größeren Spannweite etwas weniger spielerisch.

Fazit:

Kraftvoll, steif und mit sehr ausbalanciertem Fahrverhalten über alle Windbereiche präsentiert sich der SIC Raptor zwar nicht als extremes Federgewicht, aber als absolut ausgewogener Allrounder ohne echte Schwächen.

Power; Straffes Fahrgefühl; Ausstattung

Große Spannweite

Kein Fenster