Das Kold-Shapes Nørdland Wingfoil-Board im TestFoto: Stephan Gölnitz

ProdukteDas Kold-Shapes Nørdland Wingfoil-Board im Test

Manuel Vogel 

21.9.2021, Lesezeit: 3 Minuten

Das Kold-Shapes Nørdland ist in vier Größen zwischen 70 und 110 Litern verfügbar. Wir haben das leichte und kompakte Wingboard aus europäischer Produktion ausgiebig getestet.

Leicht und kompakt – das Kold-Shapes Nørdland an Land:

Mit 1699 Euro liegt das Nørdland im höheren Preissegment für Wingboards. Die vier Größen mit 70 bis 110 Litern werden in Carbonbauweise in Europa produziert, verantwortlich für die Designs ist Mario Rodwald – ein Interview über Markenphilosophie und Hintergründe zum Testmodell lest ihr HIER.

Mit gemessenen 6,65 Kilo Gewicht gehört die von uns getestete 90-Liter-Größe zu den leichten Vertretern auf dem Markt. Kold-Shapes verwendet ein spezielles Kernmaterial, welches keinen Luftaustausch ermöglichen soll – aus diesem Grund kann das Board ohne Lüftungsschraube auskommen und soll im Beschädigungsfall kein Wasser ziehen. Mit einer Länge von 5’1’’ (155 cm) gehört das von uns getestete 90-Liter Wingboard zu den eher kompakten Konzepten auf dem Markt.

Auch dieses Modell stellen wir euch ausführlich auf unserem Youtube-Kanal vor. Klickt mal rein und abonniert gerne unseren Channel!

Praxistest: So fährt das Kold-Shapes Nørdland auf dem dem Wasser:

Trotz seiner kompakten Länge von nur 155 Zentimetern liegt das Nørdland sehr ausbalanciert im Wasser – sicher auch eine Folge der breiten “Square-Nose”. Beim Starten und Anfahren fühlt sich das Board somit eher etwas größer an. Dabei kommt das Brett überraschend gut auf die nötige Abhebegeschwindigkeit. Oft tendieren kurze Bretter dazu, in der Anfahrphase spürbaren Fahrwiderstand zu produzieren – das Kold-Shapes Nørdland, mit seinem flach gehaltenen Unterwasserschiff und seiner parallelen Outline kommt hingegen nahezu widerstandslos auf Touren, egal ob man passiv an Deck steht oder aktiv mit dem Wing oder übers Foil anpumpt.

Das Nørdland gehört zu den eher kompakten Wingboards auf dem MarktFoto: Stephan Gölnitz
Das Nørdland gehört zu den eher kompakten Wingboards auf dem Markt
Das Nørdland gehört zu den eher kompakten Wingboards auf dem MarktFoto: Stephan Gölnitz
Das Nørdland gehört zu den eher kompakten Wingboards auf dem Markt

In der Luft hängt das Wingboard dann schön leicht am Fuß, die recht lange Doppelschiene im Heck erlaubte es uns, das Board mit verschiedenen Foils (RRD, Slingshot, etc.) stets passend zu tunen. Ebenfalls positiv: Durch die angeschrägten Kanten (”Bevels”) wird man meist schadlos wieder nach oben geschickt, wenn man mal ungewollt abgesetzt oder eine Kabbelwelle getroffen hat.

Auf dem flachen Deck bewegt man sich in Manövern problemlos, nur das dünne Deckpad empfanden unsere Tester barfuß als etwas rutschig. Angesichts des geringen Eigengewichts und kompakter Maße setzt das Wingboard auch zum Tricksen kaum Limits und lässt sich auch in dieser Größe mühelos durch 360s und andere Freestyletricks jagen.

Leicht + kompakt = Spaß beim TricksenFoto: Stephan Gölnitz
Leicht + kompakt = Spaß beim Tricksen
Leicht + kompakt = Spaß beim TricksenFoto: Stephan Gölnitz
Leicht + kompakt = Spaß beim Tricksen

Fazit:

Das steife und leichte Kold-shapes Nørdland macht in Manövern, zum Tricksen und in der Welle großen Spaß. Dank seines unkomplizierten Fahr- und Angleitverhaltens spricht es aber auch weniger geübte Freerider an und empfiehlt sich damit für eine sehr große Zielgruppe.

Gewicht; Angleiten; Kompakte Maße

Pad etwas rutschig

Keine Schlaufen