Laboe – Spot am Hafen für Wassersportler gesperrtFoto: Manuel Vogel

NewsLaboe – Spot am Hafen für Wassersportler gesperrt

 

14.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Laboe gehört zu den beliebtesten Wingsurfspots an der Kieler Förde. Jetzt wurde der Einstieg am Hafen für Wassersportler gesperrt, die Schwimmzone wurde ausgeweitet.

Laboe ist unter Wassersportlern sehr beliebt, Kiter und Windsurfer teilen sich seit langem den großen Stehbereich vor dem Ehrenmal. Der Spot am Hafen schlummerte lange Jahre im Dornröschenschlaf dahin, erst das Aufkommen des Foilens hauchte dem “vergessenen” Spot neues Leben ein. An guten Tagen mit Südwestwind wurde zwischen Hafen und dem in Lee gelegenen Lagunenbereich gewingt, was das Zeug hielt. Damit ist jetzt vorerst Schluss, denn die Gemeinde Laboe hat den Wasserzugang für alle Wassersportler abgeschnitten: “Während der Badesaison ist das Starten und Anlanden am Strand vor dem Hafen aus Sicherheitsgründen verboten, wir bitten alle Surfer auf die Surfzone vor dem Ehrenmal auszuweichen”, teilte uns die Strandaufsicht mit. Bei durchschnittlich 50 Zentimeter Wassertiefe ist die Surfzone vor dem Ehrenmal aber für Wingsurfer keine Option.

Laboe Hafen – bei Südwest einer der Topspots zum Wingsurfen in der Kieler BuchtFoto: Marius Gugg
Laboe Hafen – bei Südwest einer der Topspots zum Wingsurfen in der Kieler Bucht
Laboe Hafen – bei Südwest einer der Topspots zum Wingsurfen in der Kieler BuchtFoto: Marius Gugg
Laboe Hafen – bei Südwest einer der Topspots zum Wingsurfen in der Kieler Bucht

Damit bietet sich vor Ort die absurde Situation, dass im flachen Schwimmerbereich aufgrund der zu geringen Wassertiefe ohnehin nicht gefoilt werden kann, der tiefe Bereich außerhalb der Schwimmzone – keine 30 Meter vom Strand entfernt – aber mangels Zugang für Wingsurfer nicht mehr erreichbar ist.

 Ein 30 Meter breiter Korridor hätte gereicht, damit Wingsurfer ins tiefe Wasser außerhalb der Schwimmzone gelangen könnenFoto: Manuel Vogel
Ein 30 Meter breiter Korridor hätte gereicht, damit Wingsurfer ins tiefe Wasser außerhalb der Schwimmzone gelangen können
 Ein 30 Meter breiter Korridor hätte gereicht, damit Wingsurfer ins tiefe Wasser außerhalb der Schwimmzone gelangen könnenFoto: Manuel Vogel
Ein 30 Meter breiter Korridor hätte gereicht, damit Wingsurfer ins tiefe Wasser außerhalb der Schwimmzone gelangen können

Wir haben bei der Gemeindeverwaltung Laboe um eine Stellungnahme und um eine Anpassung der Schwimmzone gebeten, um den Zugang zum Spot wieder zu gewährleisten. Wir halten euch auf dem Laufenden.