Wingsurfen lernen – so findest du den passenden WingFoto: Hersteller

How to WingsurfWingsurfen lernen – so findest du den passenden Wing

Manuel Vogel 

23.3.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Leicht, simpel, intuitiv – Wings zu verstehen, ist nicht schwer. Im Folgenden erklären wir dir alle Basics, verraten dir, wie du deinen Wing richtig aufbaust und geben dir Tipps zur richtigen Größe.

Wing – Fachbegriffe & Aufbau
Längst nicht jeder, der ins Wingsurfen einsteigt, hat Vorkenntnisse aus anderen Sportarten wie Kite- oder Windsurfen – deshalb an dieser Stelle noch einige Basics und wichtige Begriffe:

Der Aufbau eines Wings ist vergleichsweise simpel und dauert nur wenige Minuten. Worauf es dabei ankommt, zeigen wir dir im folgenden Clip:

So findest du die richtige Wing-Größe

Wings werden mittlerweile in sämtlichen Größen von 2 bis 8qm angeboten. Während ambitionierte Wingsurfer meist mehrere Wings in unterschiedlichen Größen besitzen, wollen Neueinsteiger in der Regel erstmal mit einer Größe den jeweils passenden Windbereich abdecken. Für die Wahl der richtigen Größe sind vor allem Körpergewicht, Fahrkönnen und natürlich die Windstärke entscheidend. Dabei gilt: Wings haben generell einen recht großen Einsatzbereich, da sie sich in starken Böen noch gut neutral stellen lassen. Das bedeutet, dass man mit nur einer Größe durchaus einen Windbereich von zehn Knoten abdecken kann.

Die folgenden Empfehlungen gelten für alle, die für den Einstieg ins Wingen erstmal mit nur einer Größe einen möglichst großen Windbereich abdecken möchten:

Alles im Griff – mit Boom oder Handles?

Auf dem Markt gibt es mehrere unterschiedliche Griff-Systeme – enge und breite Handles und sogar unterschiedliche Boom-Systeme, die einer Kite-Bar oder einem Windsurf-Gabelbaum ähneln. Einen groben Überblick über die Vor -und Nachteile der unterschiedlichen Griffsysteme gibt’s im Folgenden:

Handles

Foto: Naish
Foto: Naish

Vor- und Nachteile:

Simpler Aufbau des Wings

Leichtes Gewicht

Kein Verletzungs- oder Bruchrisiko bei Stürzen

Griffpositionen vorgegeben

Umgreifen in Manövern erfordert mehr Präzision

Teilweise etwas indirektere Kraftübertragung, z.B. bei Rotation des Wings


Breite Handles/Schlaufen

Foto: GunSails
Foto: GunSails

Vor- und Nachteile:

Simpler Aufbau des Wings

Leichtes Gewicht

Kein Verletzungs- oder Bruchrisiko bei Stürzen

Griffpositionen variabler

Teilweise etwas indirektere Kraftübertragung, z.B. bei Rotation des Wings


Geteilter Boom

Foto: Vayu
Foto: Vayu

Vor- und Nachteile:

Griffposition individuell wählbar

Leichtes Greifen in Manövern, auch mit großen Händen oder Handschuhen

Unmittelbare Reaktion des Wings auf Steuer- und Drehimpulse

Kleines Packmaß bleibt aufgrund des teilbaren Boom weitgehend erhalten

Harte Teile

Geringes Zusatzgewicht


Durchgehender Boom

Foto: Duotone
Foto: Duotone

Vor- und Nachteile:

Griffposition individuell wählbar

Leichtes Greifen in Manövern, auch mit großen Händen oder Handschuhen

Unmittelbare Reaktion des Wings auf Steuer- und Drehimpulse

Harte Teile

Geringes Zusatzgewicht