Power aus der Pumpe – wie der Fülldruck die Fahreigenschaften deines Wings beeinflusstFoto: Sebastian Kanzler

How to WingsurfPower aus der Pumpe – wie der Fülldruck die Fahreigenschaften deines Wings beeinflusst

Manuel Vogel 

30.4.2021, Lesezeit: 2 Minuten

”Inflate to 7-9 psi” – so ähnlich sehen bei vielen Wings die aufgedruckten Empfehlungen aus. Was aber ändert sich, wenn man Wings ans obere oder untere Limit des empfohlenen Druckbereichs aufpumpt? Während unserer Tests von verschiedenen Wings haben wir genau das immer wieder ausprobiert – hier verraten wir dir, was Sinn macht.

Wenig Wind, weniger Druck!

Am unteren Windlimit – dann wenn man notgedrungen Anpumpen muss, um überhaupt aufs Foil zu kommen – profitieren viele Wings davon, wenn man diese etwas weniger straff füllt. Sofern bei Wings ein Druckbereich angegeben ist, wählt man dann das untere Limit. Bei Angaben wie “inflate to max. 8psi” kann man getrost auch mal 1 psi weniger hart aufpumpen. Der Vorteil: Der reduzierte Fülldruck verleiht dem Wing in der Regel etwas mehr “Leben” und sorgt dafür, dass sich dieser beim Anpumpen besser auflädt – der Extraboost für die Leichtwindleistung.

Foto: Marius Gugg
Foto: Marius Gugg

Pumpen bringt Kontrolle

Genau umgekehrt verhält es sich am oberen Windlimit – hier geht es in erster Linie darum, den Druckpunkt des Wings zu stabilisieren. Dies gelingt am besten durch einen höheren Fülldruck des Wings, dieser erhöht die Steifigkeit und damit die Profilstabilität. Bei viel Wind kann man also getrost ans obere Ende des Empfehlungsbereichs aufpumpen. Generell gilt: Ein geringerer Fülldruck als empfohlen geht immer, die Druckangabe bewusst zu überschreiten, ist hingegen meist keine gute Idee, da die Nähte dann mit der Zeit leiden können.

Foto: Marius Gugg
Foto: Marius Gugg

Ebenfalls ein Faktor ist das Körpergewicht der Fahrerin bzw. des Fahrers: Wer eher leicht ist und weniger als 70 Kilo auf die Waage bringt, kann – unabhängig von der Windstärke – oft mit etwas weniger Fülldruck leben als ein 90-Kilo-Brocken. Probiert’s aus!