Winger of the Sea - erfolgreicher Auftakt in GrönwohldFoto: Bulgenslag

EventsWinger of the Sea - erfolgreicher Auftakt in Grönwohld

Manuel Vogel

 9/1/2021, Lesezeit: 4 Minuten

Zum ersten Mal fand am Ostseespot Grönwohld das Event “Winger of the Sea - powered by Vayu” statt. Die Premiere war definitiv ein Erfolg.

35 Teilnehmer*innen, teilweise Sonne, Wind bis 25 Knoten, vier Long-Distance-Rennen und eine komplette Freestyle-Elimination - wenn eine Event-Premiere so abläuft wie beim Winger of the Sea, kann man getrost von einem geglückten Start sprechen. Leo Richter war selbst am Start und hat einen Teilnehmer-Bericht verfasst:

 Bei Böen bis zu 30 Knoten wurden den Teilnehmern viel abverlangtFoto: Bulgenslag
Bei Böen bis zu 30 Knoten wurden den Teilnehmern viel abverlangt

Der erste nationale Wingfoil Competition des Jahres fand in Grönwohld statt. Im Rahmen des “Winger of the Sea - powered by Vayu” organisierten Leon Delle und Oliver Tom Schliemann eine Jedermann Wingregatta. Genau wie beim Geschwisterformat, dem Racer of the Sea, der Jedermann Windsurfregatta, sind alle Wassersportbegeisterten herzlich willkommen.

Die einfachen Teilnahmebedingungen, das attraktive Rahmenprogramm und der unter Kieler Wingfoilern beliebte Spot in der Eckernförder Bucht sorgten für ein großes Starterfeld von 35 Wingfoiler*innen.

Die Wing-Invasion fand am Samstagvormittag ihren Weg zum Campingplatz in Grönwohld. Bei der Anmeldung trafen bereits alle Alters- und Größenklassen aufeinander. Die 2-Meter-Hünen sollten sich im Laufe der Regatta noch ordentlich vor dem 140 Zentimeter großen Wingnachwuchs in Acht nehmen.

Am ersten Tag gab es zum Vergnügen Aller perfekte Westwind-Bedingungen. Da der Wing für Viele als Leichtwindwaffe gilt, waren die 25 bis 30 Knoten Wind allerdings für viele Teilnehmer durchaus eine Herausforderung - wer Glück hatte, ergatterte noch kleines Material aus dem Vayu-Testpool. Über einen langen Slalomkurs wurden bis Samstagnachmittag vier Wettfahrten ausgetragen. Dabei siegte Frank Rosin vor Yannik Holste und Fabian Rieger.

Insgesamt wurden beim ersten Winger of the Sea vier Long-Distance-Rennen gefahrenFoto: Bulgenslag
Insgesamt wurden beim ersten Winger of the Sea vier Long-Distance-Rennen gefahren

Nach einer Pause und mit bereits um einige Zentimeter länger gewordenen Armen war der Tag aber noch nicht vorbei. Mit dem Freestyle-Contest ging der Wettkampf in seine zweite Runde. Leon, Olli und Head-Judge Lukas Thelen beurteilten die Overall-Performance der jeweils vier Fahrer in den sechs minütigen Heats vom Boot aus. In einem K.O.-System konnten sich jeweils die besten Zwei eines Heats für die nächste Runde, bis hin zum Finale, qualifizieren. Schon in den ersten Runden sorgten die Jungspunde für Furore. Wilhelm und Hubert Christahl zogen neben Eik Eberlein, Rokko Schneider und Leon Maethner eine imposante Show auf dem Wasser ab und stellten einige erwachsene Winger in den Schatten.

Auch im Freestyle ging die Action durch die DeckeFoto: Bulgenslag
Auch im Freestyle ging die Action durch die Decke

Head-Judge Lukas Thelen bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Im Finale, welches gespannt von Eltern, Teilnehmenden und anderen Schaulustigen verfolgt wurde, trafen verdienterweise Yannick Mittas, Fabian Rieger, der 14-jährige Leon Maethner und der 12-jährige Hubert Christahl aufeinander. Damit schafften es zwei Nachwuchsfahrer in die Top-4. Das Finale war durch abnehmenden Wind geprägt, weshalb die Heat-Dauer von sechs auf acht Minuten verlängert wurde. Am Ende konnte sich Yannick Mattis vor Hubert Christahl auf einem sensationellen zweiten Platz und Fabian Rieger daran anschließend vor Leon Maethner auf einem großartigen vierten Platz behaupten.

35 Teilnehmer*innen hatten bei Winger of the Sea eine gute Zeit - Fortsetzung folgtFoto: Bulgenslag
35 Teilnehmer*innen hatten bei Winger of the Sea eine gute Zeit - Fortsetzung folgt

Der Tag ging mit einem gemeinschaftlichen Grillabend und sichtlich erschöpften Teilnehmer*innen früh zu Ende. Am Sonntag gab es ohne vorhandenen Wind keine weiteren Wettkämpfe mit dem Wing. Allerdings wurden im Rahmen eines Pumpfoil-Contests viele Erwachsene erneut von den 10- bis 14-jährigen in Grund und Boden gefahren. Die Sieger des Vortages wie Yannick Mattis, sowie Lukas Thelen zeigten unter anderem auch was ganz ohne Wind mit dem Foil möglich ist.

Das Event endete Sonntagmittag bei strahlendem Sonnenschein. Vor der Siegerehrung gab es noch eine Tombola, bei der alle Teilnehmer*innen Preise bekamen, welche durch die Partner Vayu, XCEL, Salty Elements und Sabfoil bereitgestellt wurden.

Die Ergebnisse des Winger of the Sea - powered by Vayu

Slalom:

  1. Frank Rosin
  2. Yannick Holste
  3. Fabian Rieger

Bester Jugendlicher: Leon Maethner

Freestyle:

  1. Yannick Mittas
  2. Hubert Christall
  3. Fabian Rieger

Bester Jugendlicher: Hubert Christall

Beste Dame wurde in beiden Wertungen Maria Behrens.

Noch in diesem Jahr soll es eine Fortsetzung des Winger of the Sea - powered by Vayu geben. Wir werden euch rechtzeitig informieren. Weitere Infos gibt es auch HIER auf der Facebook-Seite des Events.